Ratgeber: Kassensysteme

Kassensystem Preise

Überblick über Kosten und Preismodelle

Sie haben sich schon ausführlich über Kassensysteme informiert, nun interessieren Sie die Preise? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn in diesem Artikel bieten wir Ihnen einen Überblick über die Kosten, die auf Sie zukommen, wenn Sie sich für eine moderne Systemkasse entscheiden.

Was kostet ein Kassensystem?

Kassensysteme gibt es wie Sand am Meer und nahezu jeder Anbieter wirbt damit, dass seine Lösung die beste am Markt sei. Doch unabhängig davon, was eine Kasse alles leisten muss, spielen auch die Kassensystem-Preise eine entscheidende Rolle.

Doch was kostet nun die Anschaffung einer Systemkasse? Das kommt zum einen auf die Branche an, in der das Gerät eingesetzt wird. Denn je nachdem, ob es sich um eine Bäckerei, einen Einzelhändler oder ein Kosmetikstudio handelt, variieren die Preise stark. Auch spielt es eine Rolle, ob es sich um ein einzelnes Geschäft oder ein Unternehmen mit mehreren Filialen handelt. Des Weiteren fährt jeder Anbieter ein anderes Preismodell.

Wird nur die Software gebraucht oder eine Komplett-Lösung mit Hardware gesucht?

In der Regel teilen sich die Kosten in Hardware und Software auf. Meistens wird die Hardware (Kassenterminal, Lade, Bondrucker) einmalig gekauft und die Software (das Programm, das die Kassenfunktionen erhält) monatlich bezahlt. Allerdings gibt es auch Anbieter, die das Komplettpaket zum monatlichen Leasing anbieten sowie jene, die nur die Software im Programm haben, die Sie auf Ihren eigenen Geräten, z.B. einem vorhanden Laptop oder Tablet, nutzen können.

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Icon Kasse

Was kostet die Hardware?

Die Kosten für die Hardware eines Kassensystems liegen meistens zwischen 350 und 1.000 Euro. Nach oben hin sind die Kassensystem-Preise offen. Darin enthalten sind dann das Kassenterminal mit Lade für Bargeld, ein Bondrucker und Barcode-Scanner.

Zur Orientierung: Bon-Drucker sind schon ab ca. 50 Euro erhältlich (gehen aber auch schnell bis 200 Euro) und der Preis für einen Barcode-Scanner liegt etwa zwischen 50 und 300 Euro. Für eine Kassenlade können zwischen 40 und 150 Euro fällig werden, ein Küchendrucker schlägt mit 70 bis 250 Euro zu Buche.

Hardware-Kosten im Überblick

Bon-Drucker50 - 200 Euro
Barcode-Scanner50 - 300 Euro
Kassenlade40 - 150 Euro
Küchendrucker70 - 250 Euro

Kartenzahlung kostet extra

Beachten Sie, dass ein Kartenlesegerät für bargeldloses Zahlen bei einem Kassensystem nicht enthalten ist. Dafür müssen Sie einen separaten Vertrag mit einem Payment-Dienstleister abschließen.

Das Gute: Alle unsere Kartenlesegeräte sind mit modernen Kassensystemen kompatibel. Als Experten auf dem Gebiet der Kartenzahlung freuen wir uns, Sie nicht nur bei der Auswahl eines Kartenterminals beraten zu können, sondern auch attraktive Preise anbieten zu können. So erhalten Sie das beliebte Verifone V200c schon ab 6,99 Euro Miete und 5,99 Euro Servicegebühr monatlich. Es bietet neben einer einfachen Bedienung, einem Farbdisplay auch die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen.

Icon Software

Was kostet die Software?

Die Software-Lizenzen gibt es von 0 bis 100 Euro monatlich oder pro Gerät. Dabei ist gut zu wissen: Je niedriger der Preis ist, desto weniger Funktionen beinhaltet die Software in der Regel. Versichern Sie sich außerdem, was die Lizenz genau enthält – nur ein Gerät für einen Mitarbeiter oder für mehrere Kassen und Nutzer?

Beispiele für Kosten und Preismodelle:

Das Korona Kassensystem, das viele spezielle Branchenlösungen bietet, gibt es nur als Software, sprich: Sie nutzen Ihre eigenen Geräte und installieren darauf die Software bzw. nutzen die Cloud. Die Kosten für die Hardware hängen dann also von Ihrer gewünschten Ausstattung ab, die Software gibt es ab 39 Euro monatlich (Grundpreis).

Die Vectron Kassensysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen, die Hardware wird hier in der Regel mitgekauft, aus dem gleichen Hause kommen u.a. aber auch Software-Lösungen speziell für Apple-Geräte. Vectron bietet also ein breites Spektrum an Ausführungen. Als Orientierung: Es gibt einfachere Kassensysteme mit einer Leasingrate von 49 Euro monatlich, aber auch komplexe Systeme ab 99 Euro monatlich.

Icon Kassenfunktionen

Welche Funktionen brauchen Sie?

Die Kassensystem Preise hängen vor allem davon ab, welche Funktionen man für einen reibungslosen Betriebsablauf braucht. Reicht beispielsweise die Standardversion aus oder werden zusätzliche Module benötigt? Wenn Sie Kassensysteme miteinander vergleichen, sollten Sie sich vorab darüber im Klaren sein, welchen Funktionsumfang Sie brauchen: Terminkalender, Warenwirtschaft, Buchhaltung, Personalverwaltung, … die Kassensoftware kann Ihnen viele Teilaufgaben im Tagesgeschäft abnehmen.

Mehr Funktionen = mehr Kosten?

Andersherum können Funktionen wie zum Beispiel Kundenbindungsprogramme, Warenwirtschaftssysteme oder eine automatisierte Buchhaltung Extrakosten verursachen, die die Kassensystem-Preise deutlich in die Höhe treiben können. Mit jedem dazugebuchten Modul steigen die monatlichen Kosten.

Allerdings: Gleichzeitig lassen sich mit diesen Funktionen viel Zeit und damit auch Geld sparen. In der Gastronomie beispielsweise ersetzt eine Onlinereservierung das klingelnde Telefon. Die Zeit, die Sie durch die Funktionen der Kassensoftware gewinnen, können Sie für Ihre Kunden aufwenden. Unter dem Strich dürfte sich eine umfangreiche Digitallösung also rechnen.

Weitere laufende Kosten

Zu den laufenden Kosten sollten Sie neben den Lizenzgebühren für die gemietete Kassensystem-Software, auch die Internetverbindung und die Papierrollen für den Belegdrucker zählen. Verstecke Kosten können übrigens entstehen, wenn das Internet nicht stabil läuft und das Kassensystem dadurch häufiger ausfällt. Für einen solchen Fall sollten Sie eine offline-fähige Lösung in Betracht ziehen.

Achten Sie auf unregelmäßig anfallende Kosten, zum Beispiel für Systemupdates. Fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach, ob die inklusive sind und falls nicht, was diese genau kosten.

Kassensoftware kostenlos

Einige Anbieter bieten auch eine Kassensoftware an, die in der Basisvariante kostenlos ist. Diese finanziert sich zum Beispiel über Werbung auf den Belegen und bietet deutliche weniger Funktionen als die Premiumversion. Allerdings sind die wichtigsten Features in der Regel auch in der Basisvariante bereits enthalten. Außerdem erfüllt diese selbstverständlich auch alle gesetzlichen Anforderungen.

Wenn Sie bisher noch gar keine elektronische Kasse, sondern nur eine Registrierkasse, genutzt haben, kann ein kostenloses Angebot eine gute Möglichkeit sein, die Vorteile einer Systemkasse kennenzulernen.

Testen ist oft kostenlos

Zudem ist es häufig auch möglich, eine Kassensoftware kostenlos zu testen, bevor man sich zu einem Kauf entscheidet. Das ist sehr praktisch, denn in der Probezeit lassen sich alle Anwendungsgebiete der Lösung unverbindlich ausprobieren.

Entscheidend sind am Ende aber nicht nur die Kassensystem Preise, sondern auch, ob die Lösung die Abläufe in ihrem Betrieb verbessert oder nicht. Denn ist das der Fall, können Sie Ihre laufenden Kosten reduzieren und Ihre Umsätze steigern. Sind Ihnen die Kosten dennoch zu hoch, lässt sich Ihr gewünschtes Kassensystem unter Umständen auch mithilfe von Leasing finanzieren. Außerdem sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, ein Kassensystem kostenlos zu testen, bevor Sie es kaufen.

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